Immobilienmarktbericht Darmstadt

Standort- und Marktentwicklung in Darmstadt

Der Wohnimmobilienmarkt in Darmstadt mit ihren ca. 170.000 Einwohnern bleibt weiterhin in Bewegung. Laut dem aktuellen Immobilienmarktbericht 2025 der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurden im Jahr 2024 rund 531 Mio. EUR auf dem hiesigen Immobilienmarkt umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz damit gestiegen und auch die Zahl der Transaktionen hat zugenommen. Insgesamt wechselten 1.203 Immobilien den Eigentümer. Davon waren 811 Wohnungseigentumseinheiten, 303 bebaute und 89 unbebaute Grundstücke. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 waren es 1.046 Verkäufe, darunter 596 Wohnungseigentumseinheiten, 363 bebaute und 87 unbebaute Grundstücke.  

Preisentwicklung in Darmstadt

Die Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser sind im Jahr 2024 in allen Lagen gegenüber 2023 weitgehend stabil geblieben. Für hochwertige Objekte in Toplagen wurden weiterhin über 2 Mio. EUR erzielt. Bei Eigentumswohnungen beobachtete CENTURY 21 André & Bihn Immobilien ebenfalls eine weitgehend stabile Preisentwicklung in guten bis einfachen Lagen. Statistisch (Immobilienmarktbericht 2025) lag der Mittelpreis bei Neubauwohnungen bei rund 6.500 EUR/m². Der Durchschnitt bei wiederverkauften Wohnungen betrug ca. 4.400 EUR/m². 

Die Mietpreise haben sich weiterhin auf hohem Niveau stabilisiert. Die Preisspanne reichte von ca. 12-13 EUR/m² als Durchschnittsmiete bis hin zu Marktpreisen von über 15 EUR/m² in sehr guten Lagen bei entsprechender Ausstattung. 

Ausblick für Darmstadt

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien in Darmstadt bleibt hoch und trifft weiterhin auf ein begrenztes Angebot. Auch auf Bundesebene steigen die Preise für Wohnimmobilien wieder nach mehreren Jahren der Volatilität und Preiskorrekturen - die Preise im deutschen Wohnimmobilienmarkt stiegen 2025 im Durchschnitt wieder deutlich im Jahresvergleich. 

Für das laufende Jahr gehen Marktbeobachter typischerweise von stabilen bis leicht steigenden Preisen in guten und sehr guten Lagen aus. Diese Entwicklung wird stark beeinflusst durch Faktoren wie Bauzinsen, Neubauaktivitäten und Angebotsversorgungsdruck.