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Aktuelles rund um Immobilien

Trotz Corona-Krise steigen die Baugenehmigungen weiter

34.000 Wohnungen sind im Mai 2020 genehmigt worden. Verglichen mit dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Anstieg um 3,9 %. Die Baugenehmigungszahlen, die vom Statistischen Bundesamt (Destatis) erhoben wurden, sind weitestgehend positiv. Bereits im ersten Quartal 2020 wurde ein Anstieg verzeichnet und der Trend hält trotz der Corona-Pandemie an. Vor allem wurden Genehmigungen für den Bau von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern erteilt. Hier betrug das Plus 8,7 %. Auch bei den Zweifamilienhäusern gab es einen Anstieg um 3,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Anders hingegen sieht die Situation bei den Einfamilienhäusern aus: In dieser Kategorie wurden ganze 7,3 % weniger genehmigt. Im Bestand wird weniger gebaut Während im Mai 2019 die Genehmigungszahl für Wohnungen in Wohnheimen noch bei 795 lag, kletterte diese im Mai 2020 auf 1.924. An Gebäuden im Bestand ist die Zahl der baulichen Maßnahmen zurückgegangen. Im Mai 2020 betrug die Zahl 3.216, was einen Rückgang um 21,3 % verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet (Mai 2019: 4.085 Baumaßnahmen). Bauüberhang bleibt bestehen Trotz des Anstiegs der Baugenehmigungen bleibt der Überhang bestehen, d. h. die Zahl der genehmigten Wohnungen ist größer als die Zahl der fertiggestellten Wohnungen. Dieser Überhang klettert schon seit mehreren Jahren in die Höhe.

Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch

In etwa zwei Dritteln der im Jahr 2019 errichteten Neubau-Wohnungen werden nach Angaben des Statistischen Bundesamts erneuerbare Energien zum Heizen verwendet. Im Vergleich zum Vorjahr stellt das einen Anstieg dar. Während sich Wärmepumpen immer größerer Beliebtheit erfreuen, wird Gas als Energiequelle zunehmend seltener eingesetzt. In 2019 wurden 67,2 % der neu gebauten Wohnhäuser mit erneuerbaren Energien beheizt. Dies stellt einen leichten Anstieg verglichen mit den Vorjahren dar (2018: 66,6 % und 2017: 64,6 %). Von den insgesamt 108.100 neu gebauten Wohngebäuden hatten die erneuerbaren Energien als primäre Energiequelle einen Anteil von 47,7 %. Wärmepumpe als beliebteste primäre Energiequelle Die am häufigsten genutzte primäre Energiequelle für die Heizung waren mit 42,7 % Wärmepumpen. Somit werden in Neubauten Wärmepumpen noch vor Gas als Heizstoff (41,9 %) eingesetzt. Der Einsatz von Gas hat laut den Statistikern in den letzten Jahren abgenommen. Während Gas im Jahr 2017 noch einen Anteil an 47,7 % hatte, waren es in 2018 nur noch 43 %. Sekundäre Energiequellen Als sekundäre Energiequellen wurden in Neubau-Wohnungen zudem gerne Solarthermie eingesetzt, diese hatten einen Anteil von 15,2 %, gefolgt von Holz mit 13,8 %.

Nutzen Sie die Steuervorteile bei einer energetischen Sanierung

Immobilieneigentümer sind seit Januar 2020 in der Lage, bei einer energetischen Gebäudesanierung einen Teil der Kosten steuerlich abzusetzen. Nähres dazu erfahren Sie in unserem heutigen Ratgeber. Welche energetischen Sanierungsmaßnahmen werden steuerlich gefördert? Es gibt verschiedene Formen der energetischen Gebäudesanierung, für die eine steuerliche Förderung erhältlich ist. Zu den förderfähigen Einzelmaßnahmen gehören beispielsweise: Der Austausch der Heizungsanlage Der Austausch von Fenstern und Außentüren Die Wärmedämmung von Wänden Die Wärmedämmung von Decken und Geschossdecken Der Einbau oder die Erneuerung einer Lüftungsanlage Der Einbau digitaler Systeme, die den energetischen Betrieb und Verbrauch optimieren Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Wer eine energetische Sanierung durchführt, muss die folgenden Voraussetzungen erfüllen, um die Kosten steuerlich abzuschreiben oder abzusetzen: Der Eigentümer muss die entsprechende Immobilie selbst bewohnen. Die Immobilie muss mindestens 10 Jahre alt sein, wenn die energetische Sanierung durchgeführt wird. Die Immobilie muss sich in der EU bzw. im Europäischen Wirtschaftsraum befinden. Die Sanierung muss von einem Fachunternehmen durchgeführt werden. Hinweis: Falls die Aufwendungen der energetischen Sanierung bereits als Werbungskosten, Betriebsausgaben, Sonderausgaben oder Ähnliches berücksichtigt wurden, ist eine Steuerermäßigung nicht mehr möglich. Welcher Betrag kann von der Steuer abgesetzt werden? Sofern die Immobilie die oben genannten Voraussetzungen erfüllt, lassen sich bei einer energetischen Gebäudesanierung bis zu 20 Prozent der Kosten bzw. maximal 40.000 Euro je Immobilie von der Steuer absetzen. Wie und wann kann die energetische Sanierung abgesetzt werden? Damit energetische Baumaßnahmen von der Steuer abgesetzt werden können, muss die Sanierung zum einen nach dem 31. Dezember 2019 angefangen worden sein und zum anderen vor dem 01. Januar 2030 zum Abschluss gebracht worden sein. Das bedeutet, dass Eigentümern genügend Zeit zur Verfügung steht, um die Sanierung gut zu planen und für eine sorgfältige Durchführung zu sorgen. Die steuerliche Abschreibung wird über drei Jahre verteilt. In den ersten beiden Jahren (d. h. im Jahr der Gebäudesanierung und im darauffolgenden Kalenderjahr) können je bis zu 7 Prozent (maximal 14.000 Euro) von der Steuer abgesetzt werden. Und im dritten Jahr sind es dann noch mal bis zu 6 Prozent (maximal 12.000 Euro). Fazit Der Klimawandel ist bereits seit Längerem ein wichtiges Thema und jeder einzelne von uns kann zum Klimaschutz beitragen. Die Bundesregierung versucht, auch im Gebäudesektor ihre Klimaziele zu erreichen. Mit der steuerlichen Förderung für Eigentümer wird ein Anreiz geschaffen, eine energetische Sanierung durchzuführen. Wenn Sie den Steuerbonus in Anspruch nehmen möchten, empfehlen wir, sich im Vorfeld von einem Experten beraten zu lassen, bevor Sie die energetischen Sanierungsmaßnahmen beginnen.

BGH beschließt Kompromisslösung bei Schönheitsreparaturen

In den Fällen, in denen die Renovierungspflicht nicht auf wirksame Weise auf den Mieter übertragen worden ist, ist der Vermieter zur Durchführung von Schönheitsreparaturen verpflichtet, sollte sich der Zustand der Wohnung nach Einzug des Mieters erheblich verschlechtert haben. So lautet ein Urteil des Bundesgerichtshofs. Beide Parteien müssen sich jedoch zu je 50 % an den Renovierungskosten beteiligen. Hintergrund In 2015 hatte der BGH entschieden, dass Mietvertragsklauseln, in denen Schönheitsreparaturen dem Mieter aufgebürdet werden, unwirksam sind, sofern die Wohnung bei der Übergabe unrenoviert war und der Mieter keinen finanziellen Ausgleich vom Vermieter erhält. Ob Mieter ihren Vermieter zur Ausführung der Schönheitsreparatur auffordern können, blieb bei dem damaligen Urteil allerdings unbeantwortet. Nun gibt es aber aktuelle Urteile zu zwei Fällen aus Berlin, die diese Frage nun geklärt haben. In beiden Fällen wurde die Wohnung unrenoviert übernommen und die Mieter forderten erfolglos von ihren Vermietern, dass diese Malerarbeiten ausführen. Die Mieter wohnten zu diesem Zeitpunkt bereits seit 14 bzw. 25 Jahren in ihren Mietwohnungen. Nach Ansicht der BGH-Richter hat der Vermieter auch bei der Übergabe einer unrenovierten Wohnung eine Instandhaltungspflicht, sofern sich der Dekorationszustand mit der Zeit erheblich verschlechtert hat. Der Mieter kann den Vermieter dann dazu auffordern, Schönheitsreparaturen auszuführen. Eine solche Schönheitsreparatur bedeutet, dass sich die Wohnung danach in einem besseren Zustand befindet, als noch bei Mietbeginn. Aus diesem Grund dürfe der Vermieter eine Kostenbeteiligung vom Mieter fordern. Der BGH sieht es als angemessen an, dass der Mieter in der Regel 50 % der Kosten für die Schönheitsreparatur übernimmt.

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