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Aktuelles rund um Immobilien

Prognose des Wohnkostenreports: Corona-Pandemie hat vergleichsweise geringe Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt

Der aktuelle Wohnkostenreport des IW Köln zeigt, dass der deutsche Wohnungsmarkt ohne größeren Schaden aus der Corona-Krise herauskommen könnte. 401 Kreise analysiert Im Wohnkostenreport wurde Wohnen im Eigentum mit Wohnen zur Miete verglichen, um zu ermitteln, welche dieser beiden Wohnformen die günstigere Variante ist. Die Analyse kommt zu einem klaren Ergebnis: Eigentümer, die Ihre Immobilie selbst nutzen, haben gegenüber Mietern einen Kostenvorteil von durchschnittlich 48,5 %. Die Wohnnutzerkosten liegen in 392 der 401 analysierten Kreise unter den Mietkosten für eine vergleichbare Wohnung. Mit dem Wohnnutzerkostenansatz ist es möglich, die Mietkosten mit den regelmäßig anfallenden Kosten eines Wohneigentümers zu vergleichen. Zinssenkung Für Wohneigentümer sind die laufenden Kosten zwischen 2018 und 2019 aufgrund des Zinsrückgangs für Hypothekendarlehen gesunken. Zusätzlich zur Reduzierung der laufenden Kosten der Wohneigentümer im Vergleich zu den Mietern, gab es auch eine Reduzierung der benötigten Annuitäten bei der Finanzierung einer Immobilie. Während die Kaufpreise für Wohnimmobilien zwar in die Höhe geklettert sind, war dieser Anstieg geringer als die Senkung der Zinsen. Dadurch hat sich das Finanzierungsvolumen beim Kauf einer Immobilie zum Teil erheblich verringert. Deutschlandweite Unterschiede Welche wirtschaftlichen Folgen mitsamt den damit verknüpften Wohnungsmarktrisiken die Corona-Pandemie birgt, ist jedoch von Region zu Region verschieden. Besonders im Süden der Bundesrepublik hat es den Anschein, als gäbe es sehr hohe Risiken für Anpassungen in den Wohnimmobilienpreisen. Die Erwartungen bedürfen eventuell einer Überprüfung. Im Osten des Landes sieht die Lage allerdings ganz anders aus, denn dort wird es aller Voraussicht nach einen Anstieg der Mieten und somit auch einen Anstieg der Preise geben.

Berliner Mietpreisbremse verlängert & weitere Immobiliennews

Verlängerung der Berliner Mietpreisbremse bis 2025 Der Berliner Senat hat eine Verlängerung der Mietpreisbremse bis Mai 2025 beschlossen. Somit wird die deutsche Hauptstadt auch zukünftig als Gebiet eingestuft, das einen angespannten Wohnungsmarkt aufweist. Das bedeutet, es bestehe eine erhebliche Gefährdung, die Einwohner mit Mietwohnungen zu “angemessenen Bedingungen” zu versorgen. Rund 1,5 Millionen Berliner Mietwohnungen unterliegen einer festgelegten Mietobergrenze und einem Mietenstopp. Dies ist seit Ende Februar 2020 der Fall. Es sind allerdings auch Ausnahmen möglich und Wohnungen, die ab 2014 neu errichtet wurden, fallen nicht unter den Mietendeckel. Werden Wohnungen wiedervermietet, die nicht unter die Mietendeckel-Obergrenzen fallen, dann darf die Mieterhöhung nicht mehr als 10 % betragen. Corona-Pandemie: weniger Probleme am Bau Die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Einschränkungen hinsichtlich der Versorgung von Personal und Material am Bau verringern sich allmählich. Laut des Corona-Immobilien-Index ist die sogenannte Fieberkurve im Wochenvergleich von 37 Grad auf 36,8 Grad gesunken. Während in der Woche zuvor 43 % der Umfrageteilnehmer angaben, hinsichtlich der Personalversorgung keine Einschränkungen gehabt zu haben, waren es nun 67 %. Auch die Materialversorgung sei besser geworden: Für zwei Drittel der Teilnehmer war dieses Problem gelöst, während es in der Vorwoche 57 % waren. Im Rahmen des wöchentlich von baumonitoring.com veröffentlichten Indexes wurden 100 Teilnehmer befragt, die aus unterschiedlichen Sektoren der Immobilienbranche stammen und insgesamt mehr als 170 Projektentwicklungen haben. Im Norden entstehen mehr Wohnungen In 2019 sind in Niedersachsen über 28.000 neue Wohnungen errichtet worden. Verglichen mit 2018 entspricht das einem Plus von 3,6 %. Einen erheblichen Anstieg verzeichnete dabei besonders der Geschosswohnungsbau, der einen Anteil von 46 % aller neu gebauten Wohngebäude ausmacht. In Mehrfamilienhäusern sind 9,8 % mehr Wohnungen in 2019 entstanden als im Jahr zuvor. Auch bei den Einfamilienhäusern erhöhte sich die Zahl um 2,9 %.

BGH: Bei der Wahl des Verwalters müssen Vergleichsangebote rechtzeitig vorliegen

Bevor ein neuer Verwalter bestellt wird, muss den Wohnungseigentümern spätestens zwei Wochen vor der Beschlussfassung die Angebote der potenziellen Verwalter mitgeteilt werden, mindestens jedoch die Namen der Bewerber mitsamt den Eckdaten der Angebote. Dies wird benötigt, damit den Wohnungseigentümern eine sinnvolle Prüfung der Angebote ermöglicht wird. Dies hat der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom 24.01.2020 entschieden. Hintergrund zum Fall Eine Wohnungseigentümergemeinschaft war dabei einen neuen Verwalter zu bestellen. In der Eigentümerversammlungseinladung wurde bekannt gegeben, welcher Verwalter bestellt werden sollte, mit Angabe des Zeitraumes. Die Einladung erhielt keine weiteren Vergleichsangebote von zusätzlichen Bewerbern. Im Rahmen der Eigentümerversammlung teilte der Verwaltungsbeirat den Eigentümern vor der Beschlussfassung mit, dass es noch zwei weitere Angebote gibt. Neben dem vom Beirat bevorzugten Verwalter, dessen Angebot bei monatlich 19,64 Euro pro Wohnung liegt, gab es zwei weitere Angebote in Höhe von 23,20 Euro und 25 Euro monatlich. Die Eigentümer entschieden sich für das günstigste Angebot. Doch gegen diesen Bestellungsbeschluss wurde von mehreren Wohnungseigentümern eine Anfechtungsklage erhoben. Das BGH-Urteil Die Wohnungseigentümer waren mit ihrer Anfechtungsklage erfolgreich. Da die Eigentümer nicht rechtzeitig über Vergleichsangebote informiert wurden, falle der Beschluss der Wohnungseigentümer über die Verwalterbestellung nicht unter die ordnungsmäßige Verwaltung. Wenn der Verwalter nicht wiederbestellt werden soll, müssen vor der Beschlussfassung eines neuen Verwalters alternative Angebote vorliegen. Im vorliegenden Fall hatten die Eigentümer aufgrund der verspäteten Mitteilung der Alternativangebote keine Möglichkeit eine fundierte Entscheidung zu treffen. Die alternativen Angebote erst während der Eigentümerversammlung mitzuteilen war nach Ansicht der BGH-Richter zu spät. Wenn ein Verwalter neu bestellt wird, müssen die Wohnungseigentümer die Bewerbungsangebote, zumindest jedoch die Namen sowie die Eckdaten der Angebote (wie beispielsweise die Vergütung und die Laufzeit), innerhalb der zweiwöchigen Einladungsfrist erhalten. Für den Fall, dass die Eigentümer lediglich über die Eckdaten informiert werden, müssen diese auf Wunsch in der Lage sein, Einsicht in das komplette Angebot zu nehmen. Rechtzeitige Informationen sind entscheidend, denn nur wenn die Eigentümer vorab über die Angebote informiert werden, sind sie in der Lage sich vor der Beschlussfassung über die Eignung der Bewerber zu erkundigen und den Leistungsumfang der Angebote zu vergleichen. BGH, Urteil v. 24.1.2020, V ZR 110/19

Die Immobiliennews in Kürze

Bayern verzeichnet Anstieg der Wohnungspreise Zwischen Herbst 2019 und Frühjahr 2020 sind die Preise für Eigentumswohnungen in München um etwa 3 % gestiegen. Im Vergleich zur bayerischen Landeshauptstadt haben die Kaufpreise für Wohnimmobilien in anderen Regionen Bayerns jedoch deutlicher zugelegt, wie eine Auswertung der Zahlen des Marktforschungsinstituts IVD Süd ergibt. Einen Anstieg um fast 7 % gab es in ganz Bayern bei den Baugrundpreisen für Einfamilienhäuser, während auch Eigentumswohnungen im Bestand ein Plus von 6 % verzeichneten. Währenddessen sind die Neubaupreise lediglich um 2,6 % gestiegen. Stabile Angebotspreise in Hessen Der hessische Immobilienmarkt trotzt der Corona-Krise und verzeichnet sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Mietwohnungen stabile Angebotspreise. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband IVD Mitte. In Frankfurt sind die Preise für Wohnimmobilien sogar in die Höhe geklettert. Während ein frei stehendes Eigenheim mit gutem Wohnwert im Jahr 2019 für durchschnittlich 1 Million Euro angeboten wurde, sind es nun bereits 1,05 Millionen Euro. Auch Reihenhäuser verzeichnen einen Anstieg von 480.000 Euro auf 500.000 Euro, während diese im Umland Frankfurts von 4.500 Euro pro Quadratmeter auf 4.700 Euro pro Quadratmeter gestiegen sind. Mehr Wohnungen in Berlin fertiggestellt Verglichen mit den Jahren zuvor sind in 2019 mehr Wohnungen in Berlin fertiggestellt worden. Nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg gab es im Wohnungssektor 18.999 Fertigstellungen. Somit wurden in der Hauptstadt 2.293 mehr Wohnungen fertiggestellt als in 2018, was einem Plus von 13,7 % entspricht. In Mehrfamilienhäusern sind 15.376 neue Wohnungen entstanden, während es in 2018 noch 12.858 waren. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern sind im Jahr 2019 allerdings 5,2 % weniger fertiggestellt worden als noch in 2018. Heizkostenzuschlag beim Wohngeld beschlossen Der Bundesrat hat nun für die Einführung des Heizkostenzuschlags beim Wohngeld gestimmt. Dadurch soll eine zusätzliche Belastung einkommensschwacher Haushalte durch die CO2-Bepreisung bei den Heizkosten vermieden werden. Haushalte sollen demnach ein zusätzliches durchschnittliches Wohngeld in Höhe von 15 Euro pro Monat erhalten. Bis zu 3,60 Euro gibt es für jedes zusätzliche Haushaltsmitglied. Das zusätzliche Wohngeld ist für über 600.000 Haushalte gedacht. Im Jahr 2021 soll die CO2-Bepreisung erfolgen, wonach die Heizöl- und Erdgas-Preise Schritt für Schritt teurer werden sollen. Somit ist der Stichtag für die Heizkostenkomponente der 1. Januar 2021.

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